Sonntag, 8. Juni 2008

Wer bin ich im Internet?

Wenn ich in meinen Blog schreibe, tue ich das aus verschiedenen Gründen. Es ist eine Methode um Kontakt mit Bekannten und Freunden zu halten, indem man sie informiert, was man gerade erlebt hat. Es kann auch eine Plattform sein um Bücher oder Filme zu empfehlen, oder im glossenhaften Stil aktuelle Meldungen zu kommentieren. Viele nutzen ihren Blog um sich selbst und ihre Gedanken öffentlich zu äußern. Ich habe von allen diesen Möglichkeiten Gebrauch gemacht und hoffe, dass meine Blogs für den einen oder anderen interessant waren und sind. Auch ich habe viel aus fremden Blogs gelernt und lese einige von ihnen weiter täglich.
Vor Kurzem wurde ich einer Diskussion wieder darauf aufmerksam, was unter dem Schlagwort "Exhibitionismus im Internet" in den deutschen Medien behandelt wird. Es handelt sich dabei um eine Diskussion zum Datenschutz und zur Bereitschaft vieler, vor allem junger Internetbenutzer, sich mit vielen persönlichen Details im Internet "auszustellen".

Ich fühle mich nicht als Exhibitionist! Ich fühle mich als aufgeklärter und dabei bewusst offener Nutzer meiner Möglichkeit zum Kontakt mit den anderen Usern von Communities und den Lesern meines Blogs. Ich profitiere davon, meine Meinung und mein Wissen in beinahe periodistischer Form in meinem Blog niederzulegen und auf der anderen Seite in Facebook oder StudiVZ mit meinen weltweit verstreuten Freunden in Kontakt zu bleiben.
Ich frage mich, wo ist die große Gefahr, die ich damit eingehe, wenn ich bewusst als Person im Internet präsent bin?

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